| Für die
Baufinanzierung gibt es einige verschiedene
Möglichkeiten. Zu einer der beliebtesten Varianten vom Baugeld
gehört das Baudarlehen. Derjenige, der den Bausparvertrag
abschließt – der also die Intention verfolgt, die
Hausfinanzierung zu beanspruchen – zahlt regelmäßig, meist über
einen Zeitraum von sieben Jahren, in einen Sparfonds ein, der
mit recht niedrigen Zinsen bedacht wird. Am Ende der Laufzeit
kann der Sparer die doppelte Ansparsumme auszahlen lassen. Der
Teil, der nicht von ihm einbezahlt wurde, ist das
Bauspardarlehen, also die Baufinanzierung. Dieser Teil wird mit
extrem niedrigen Zinsen wieder zurückgezahlt. Auch das Annuitätendarlehen ist eine äußerst beliebte Form vom Baukredit.
Während der kompletten Laufzeit der Baufinanzierung zahlt der
Kreditnehmer eine gleichbleibende monatliche Rate an den
Kreditgeber zurück.
Die Rate besteht aus einem Zins- und
Tilgungsanteil, wobei der Mindesttilgungssatz im ersten Jahr bei
einem Prozent des gesamten Betrages besteht. Nachdem der
Tilgungsbetrag natürlich abnimmt, sinken beizeiten auch die
Zinsen. Um nun die monatliche Rate gleichzuhalten, steigt der
Teil der Tilgung proportional an. Durch dieses Annuitätendarlehen gelingt es, die Laufzeit der Baufinanzierung
angenehm kurz zu halten. Eine nur selten gewählte Möglichkeit
der Baufinanzierung ist es, diese durch eine Lebens- oder
Rentenversicherung zu nutzen. Der Kreditnehmer kommt dabei in
monatlichen Raten für die Zinstilgung auf; nicht aber für die
Tilgung der Baufinanzierung. Anstatt diesen Betrag an den
Kreditgeber zu zahlen, wird er in eine Renten- oder
Lebensversicherung investiert. Die Laufzeit der Versicherung ist
genauso, wie die des Darlehens. Steuerliche Vorteile ergeben
sich aus dieser Art der Baufinanzierung – allerdings nur, wenn
das Wohneigentum nicht selbst genutzt wird.
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