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Festgeld

 

 

 

Das Festgeld gehört aufgrund seiner Eigenschaften zu den sichersten Geldanlagen und genießt daher auch gerade in den Zeiten der Finanzkrise und großen Schwankungen an den Wertpapiermärkten eine große Beliebtheit unter den Anlegern.

Zu dieser Sicherheit der Festgeldanlage kommt es unter anderem durch die gesetzlichen Richtlinien und die bestehenden Einlagensicherungsfonds. Dieser Fonds sorgt dafür, dass sämtliche Spareinlagen der Kunden bis zu einer bestimmten Höhe gegen die Insolvenz der Banken geschützt sind. Die gesetzlich vorgeschriebene Höchstgrenze liegt bei 100.000 Euro pro Kunde, bei den meisten Banken gehen diese Höchstgrenzen aber durch zusätzliche Sicherungsmaßnahmen schon in die Millionen, so dass man sich um sein Anlageguthaben keine Sorgen machen muss, auch wenn die Bank nicht mehr zahlungsfähig sein sollte. Da das Festgeld zu diesen abgesicherten Geldanlagen gehört, ist das Guthaben keinerlei Risiken ausgesetzt.

Kein Risiko und damit auch eine große Planungssicherheit gibt es beim Festgeld im Rahmen der Rendite. Man legt das Geld für eine bestimmte Zeit fest an und erhält von der Bank einen Zinssatz, der für die gesamte Laufzeit garantiert ist. Die Höhe richtet sich in den meisten Fällen nach der gewählten Laufzeit, wobei der Zinssatz höher ist je länger man das Geld vertraglich festlegt. Bei manchen Angeboten erhält man auch noch eine bessere Verzinsung, wenn man bestimmte Anlagebeträge erreicht oder überschreitet.

Die verschieden wählbaren Laufzeiten sind von Bank zu Bank unterschiedlich, was dazu führt, dass auch in diesem Bereich Vergleiche der verschiedenen Anbieter großen Sinn machen und nicht nur, um den besten Zinssatz zu bekommen. So gibt es Banken, bei denen man schon Geld für wenige Tage festlegen kann. Die Regel sind mehrere Monate bis zu einem Jahr. Es gibt aber auch Angebote, bei denen man sich die Vorteile des Festgeldes für bis zu 10 Jahre sichern kann. Das könnte dann von Vorteil sein, wenn man sinkende Zinsen erwartet und sich so aber einen jetzt noch hohen Zinssatz für die nächsten Jahre sichern würde.

Ein weiterer Vorteil bei der Geldanlage in Form eines Festgeldes ist der Kostenfaktor, da die Eröffnung wie auch die gesamte Kontoführung beim Festgeld absolut kostenfrei ist. Als Nachteil könnte beim Festgeld die fehlende Verfügbarkeit angeführt werden, weil man während der gewählten Laufzeit nicht über sein Geld verfügen kann. Daher sollte man immer die Laufzeiten wählen, bei denen man sicher ist, dass man so lange auf die Anlagesumme verzichten kann. Für die fehlende tägliche Verfügbarkeit, die es zum Beispiel ja beim Tagesgeld gibt, wird man schließlich auch mit einer besseren Rendite entschädigt. 

Wer sich nicht sicher ist, wie lange er auf sein Geld verzichten sollte, kann sein Guthaben auch auf verschiedene Laufzeiten aufteilen, wobei man dann die unterschiedlichen Mindestanlagesummen beachten muss, die jede Bank für sich anders festlegt. So gibt es Banken, die erst ab Summen von 5.000 Euro Festgelder anbieten, andere wiederum verzichten auf eine Mindestanlage, so dass jeder mit noch so kleinen Beträgen in den Genuss des Festgeldes kommen kann.

 




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